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U-Lab Weblog

Donnerstag, 31 März, 2016

Von Berlin und seinen Vorstädten - Siedlungen im suburbanen Raum

Die Auseinandersetzung mit der Wohnraumverknappung Berlins, der Gentrifizierung und der Suche nach alternativen Wohnformen ist kein Phänomen des 21. Jahrhunderts. Begründet im aktuellen Wohnraummangel in Berlin, sucht die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt zusammen mit anderen Planungsbeteiligten nach Leitlinien für anstehende Wohnungsneubauprojekte. Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin prognostiziert einen Bevölkerungsanstieg auf 3,8 Millionen Menschen, 7,5% mehr als aktuell – wie kann Berlin diesen Zuwachs auffangen?

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Mittwoch, 17 April, 2013

Ephemere Strukturen – ein Flüchtigkeitsfehler in der Stadtentwicklung?

Diagramm „Prozessverlauf ephemerer Strukturen“

Temporären Nutzungen, Zwischennutzungen, Interventionen im öffentlichen Raum kurz ephemeren Strukturen haftet immer etwas Anarchistisches und Unplanbares an. Ein wenig klingt das alles nach einer Art Provisorium, wenn nicht gar nach Spekulation auf eine irgendwann einmal Einzug haltende vermeintlich bessere Zukunft, für die man sich Handlungsoptionen offen halten muss, aber so lange kann man ja mal.., ja was?...zwischennutzen.

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Wer macht Lichtenberg? Was passiert wenn Planung und Realität sich widersprechen?

Übersichtskarte zu dem Gelände der ehemaligen Konsumgenossenschaft. Eigene Darstellung.

Im Ortsteil Lichtenberg, genauer auf dem Gelände der ehemaligen Konsumgenossenschaft an der Josef-Orlopp-Straße Ecke Ruschestraße, stellt sich seit den frühen 1990ern die Frage nach einer Nachnutzung für die denkmalgeschützten Fabrikgebäude. Nicht nur die Gebäude stehen überwiegend leer und verfallen, auch die Umgebung vermittelt mit Baustellen und Bauzäunen einen maroden Charme; und das obwohl eine steigende Nachfragewelle nach Wohnraum, Ateliers und Werkstätten aus den angrenzenden Innenstadtbezirken nach Lichtenberg schwappt.

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Montag, 20 Juni, 2011

Kiezspree

Barrieren

Im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaften am 28.05.2011 wurde zu einer öffentlichen Diskussion mit Vertretern der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Planungsbeteiligten und Fachexperten zum Thema Obere Stadtspree geladen. Studierende der TU Berlin präsentierten in Kooperation mit der University of the Witwatersrand verschiedene Konzepte zum zukünftigen Stadtumbau.

Nachfolgend wird der Themenkomplex der angrenzenden Kieze und ihre Beziehung zur Spree erörtert.

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Montag, 18 April, 2011

StadtspreeKiezspree - Konzept

StadtspreeKiezspree - Logo

Das Konzept "StadtspreeKiezspree" ist im Wintersemester 2010/11 im Rahmen des Planungslabors "Urban Research and Design Laboratory" an der Technischen Universität Berlin entstanden. Als Kooperationsprojekt hat das Planungslabor in integrativen Veranstaltungen zusammen mit Studierenden, Planungsbeteiligten, externen Fachleuten und lokalen Akteuren den Spreeraum im Bereich der Oberen Stadtspree in Berlin auf seine räumliche und gesellschaftliche Konfiguration sowie seine Potentiale für die Stadtentwicklung untersucht.

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StadtspreeKiezspree - Herangehensweise

Die intensive Beschäftigung mit dem Gebiet der Oberen Stadtspree stand von Anfang an im Mittelpunkt der Konzeptfindung. Im November 2010 hat das Design-Team ausgewählte Teilbereiche 24 Stunden lang anhand von Photoserien und Filmaufnahmen näher untersucht und dokumentiert.

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StadtspreeKiezspree - Räumliche Impulsbänder: Alltagskiez

Alltagskiez

Ohne Bewohner findet kein Leben im Quartier statt. Es sind zumeist nicht die repräsentativen, herausgeputzten Orte, die für die lokalen Bewohner interessant und attraktiv sind. Bei der Gestaltung einer fußgängerfreundlichen Stadt spielt die Zugänglichkeit täglicher Bedürfnisse und Aktivitäten eine zentrale Rolle.

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StadtspreeKiezspree - Räumliche Impulsbänder: Kiezufer

Kiezufer

Der Kiez am östlichen Ende der Oberen Stadtspree auf Friedrichshainer Seite, ist geprägt durch eine hohe baulichte Dichte sowie vorwiegende Wohnnutzung. Auffallend ist das geringe Angebot qualitätvoller Freiräume im Kiez. Die charakteristische Staffelung aus Wohnnutzung, infrastruktureller Elemente wie die Stralauer Allee, dem ehemaligen Hafengebiet sowie der Spree stellt sich als räumliche Barriere dar, die den direkten Bezug des Wohnquartiers zum Wasser erschwert.

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Freitag, 4 Februar, 2011

Nach dem Umzug – Was wird aus dem ZAPF-Areal?

Dass die Firma ZAPF-Umzüge einen Standortwechsel plant, ist seit längerem bekannt. Nun gibt es die ersten Entwürfe für eine etwaige Umnutzung des Spreegrundstückes an der Köpenickerstraße 14.

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Donnerstag, 27 Januar, 2011

Für ein neues Verständnis von Stadtentwicklung

Man kann alles schaffen!

Stadtentwicklung ist ein komplexer Prozess: aufgrund zeitlicher und finanzieller Vorgaben und der großen Anzahl von Akteuren ergeben sich unweigerlich vielfältige Probleme. Dabei sehen sich die Stadtentwicklungsbehörden oft zwischen den Interessen der Investoren, die das Geld mitbringen, und der Bewohner, die dort leben oder das Gebiet nutzen, zerrieben. So beruht das Gelingen eines städtebaulichen Projektes auf der erfolgreichen Abwägung der Interessenlagen. Ohne Einbezug der Bevölkerung kann es zu keiner nachhaltigen Planung kommen, doch ohne Investoren kann Stadtentwicklung oft nicht finanziert werden.

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Freitag, 7 Januar, 2011

Baden an der "Kot" d’Azur

Badeschiff Berlin für den Winterbetrieb umfunktioniert zur Sauna

Es ist Sommer. Die Sonne scheint. Eine leichte Brise macht die Hitze erträglich. In den Hängematten und unter Sonnensegeln dösen sonst gestresste Großstädter vor sich hin. Im Sand des Strandes spielt eine Gruppe junger Männer Frisbee. Beobachtet werden sie dabei von einer Gruppe spanischer Touristinnen, welche sich an der Beachbar positioniert haben und exotische Cocktails zu sich nehmen. Im Schatten der Bar sitzt ein Mann Mitte Dreißig, sein MacBook auf den Knien. Die entspannte Reggae-Beats, die sich von irgendwo her über den Strand legen verstärken die hier vorherrschende relaxte Urlaubsstimmung.

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Pantin, ein Vorort im Nord-Osten von Paris am Canal de l’Ourqc

Berlin, Straulauer Allee, Oktober 2010 und Pantin, Oktober 2009

Auf dem Weg vom Herzen von Paris bis nach Pantin finden sich ähnliche städtische Besonderheiten wie in dem Gebiet der Oberen Stadtspree in Berlin. Beispielsweise es kommt zu Überschneidungen vergleichbarer Wegesysteme: Schienen (S-Bahn), Straßen und Schifffahrtswege.

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Low budget - high culture!

Brachflächen auf Zeit gehören zu Städten wie der Schnee zum Winter. Die Nutzungsmöglichkeiten reichen dabei vom Apothekergarten bis zum Hundeauslaufplatz.

Doch Brachflächen können noch viel mehr. Da ihre reelle Nutzung zumeist erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgt, besteht bis dato die Möglichkeit diese Flächen zu äußerst niedrigen Preisen zu verpachten, da kein Verwertungsdruck reelle Marktpreise einfordert. Auch im Bereich der Oberen Stadtspree, dort wo die Stadtteile Kreuzberg, Friedrichshain und Treptow in Berlin aufeinandertreffen, befinden sich einige solcher Flächen.

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Zur Bedeutung der Oberen Stadtspree als Imageträger für Berlin

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Ist die Spree und ihr Ufer wirklich bedeutend für Berlin?

Die Obere Stadtspree ist in den letzten Jahren wahrscheinlich nahezu jedem Berliner zu Ohr gekommen, wenn auch unter einem anderen, viel griffigeren Namen. Vielen Kreuzbergern und Friedrichshainern ist dieses Wort ja eher unsympathisch und daher gibt es bekannterweise eine lebendige und medienwirksam geführte Debatte um den Flussabschnitt in Berlins Osten.

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