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U-Lab Weblog

Das Planunglabor und seine Studierende gewinnen beim "Ideenaufruf Kreuzberger Ufer"

Das Planunglabor und seine Studierende gewinnen beim "Ideenaufruf Kreuzberger Ufer" durch hohe Qualität in der analytischen Arbeit sowie der sensiblen Herangehensweise im Umgang mit dem Spreeraum!

Das Projekt „StadtspreeKiezspree“ verfolgte Ansatz, den Spreeraum konsequent vom Wasser aus zu denken und zu entwickeln sowie die Realisierbarkeit der Einzelmaßnahmen überzeugte die Jurys.

Als direktes Ergebnis des Bürgerentscheides „Spreeufer für Alle!“ aus dem Jahre 2008 wurde im Herbst 2010 durch die Initiative „Mediaspree Versenken“ ein Ideenaufruf zur zukünftigen Entwicklung des Bezirkes an der Spree ins Leben gerufen. Als ein Modellprojekt für indirekte Bürgerbeteiligung sollten in einem offenen Verfahren Anwohnern, Fachleuten und Laien gleichermaßen die Möglichkeit gegeben werden Ideen, Strategien und Ansätze zu entwickeln, die eine nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung an der Oberen-Stadtspree ermöglichen. In einer zehnmonatigen interaktiven Ausstellung in der Kreuzberger „Markthalle IX“ wurden sämtliche Ideen präsentiert und durch Besucher kommentiert. Im Anschluss an die Abschlussveranstaltung am 24. September 2011 wurden die eingegangenen Vorschläge durch ihre Verfasser präsentiert und im Anschluss durch je eine Fach-, Anwohner- und Besucherjury in den Kategorien Idee, Stadtentwicklung, Kiezverträglichkeit, Ökologie und Realisierbarkeit bewertet. Im Anschluss daran wurden die Ergebnisse der drei Jurys zu einem Gesamtergebnis zusammengefasst. Mit 71 Prozent der zu vergebenen Punkte (Anwohnerjury: 72%, Fachjury: 76%, Auditorium 64%) ging das Projekt „StadtspreeKiezspree“ vom U-Lab der TU-Berlin als Gewinner des Ideenaufrufes hervor. Mit 66 Prozent und 65 Prozent belegten die Projekte “Kreuzberger Ufer“ (Die Zusammenarbeiter) und „flexistructures“ (archid, Inka Drohn) die Plätze zwei und drei.

In ihrem Urteil würdigte die Fachjury insbesondere die Gesamtbetrachtung des Bereiches der Oberen-Stadtspree, die analytische Herangehensweise sowie die Entwicklung eines Konzeptes, welches den Anforderungen einer gesamtstädtischen Entwicklung ebenso Rechnung trägt, wie der Entwicklung und Beteiligung der an die Spree grenzenden Kieze. Weiterhin wurde die Vielfältigkeit und Umsetzbarkeit der entwickelten Instrumente und Beispiellösungen gewürdigt.

Urteil der Fachjury:

„Der Beitrag setzt sich mit dem gesamten Spreeraum auseinander und gliedert nicht in Einzelgrundstücke, sondern versucht Lösungen für den zusammenhängenden Stadtraum zu vermitteln. Mit der Definition Stadtspree/ Kiezspree wird ein direkter Bezug zu den angrenzenden Ortsteilen und der Kiezstruktur gefunden. Die analytische Auseinandersetzung ist nach Meinung der Jury am besten auf die derzeitigen Rahmenbedingungen übertragbar. Ansätze, wie der Spreebus, Hot-Spots auf dem Wasser oder auch die Idee von „Gründerregalen“ werden inhaltlich als weiterverfolgenswert eingestuft. Es wird empfohlen, die Analyse und Konzeption auf dieser Qualitätsstufe fortzuführen.“

Das Projekt „StadtspreeKiezspree“ enstand im Rahmen des Planungslabor zur Oberen Stadtspree an der TU Berlin.

Studierende: Angèle Launay, Cécile Oberkampf de Dabrun, Ulrich Pappenberger, Johannes Rentsch und Marcus Jeutner

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