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U-Lab Weblog

Montag, 18 April, 2011

StadtspreeKiezspree - Räumliche Impulsbänder: Kurze Wege

Ostbahnhof

Kurze Wege - Ostbahnhof

Der Ostbahnhof als wichtiges Infrastrukturelement soll aus seiner isolierten Position herausgelöst werden und zum Fluss hin geöffnet werden. Gerahmt durch ergänzende, bauliche Setzungen werden ein großzügiger Bahnhofsvorplatz und Freiraumfugen zur Spree entwickelt. Eine Haltestelle für den Spreebus stellt die weitere Verbindung in die Quartiere her. Westlich vom Ostbahnhof wird ein Standort für das zukünftige Busterminal vorgeschlagen. Insgesamt soll das Bahnhofsumfeld zu einem kompakten, gut vernetzten Dienstleistungsstandort mit markanter Architektur im größeren Maßstab entwickelt werden.

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StadtspreeKiezspree - Räumliche Impulsbänder: Alltagskiez

Alltagskiez

Ohne Bewohner findet kein Leben im Quartier statt. Es sind zumeist nicht die repräsentativen, herausgeputzten Orte, die für die lokalen Bewohner interessant und attraktiv sind. Bei der Gestaltung einer fußgängerfreundlichen Stadt spielt die Zugänglichkeit täglicher Bedürfnisse und Aktivitäten eine zentrale Rolle.

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StadtspreeKiezspree - Räumliche Impulsbänder: Kiezufer

Kiezufer

Der Kiez am östlichen Ende der Oberen Stadtspree auf Friedrichshainer Seite, ist geprägt durch eine hohe baulichte Dichte sowie vorwiegende Wohnnutzung. Auffallend ist das geringe Angebot qualitätvoller Freiräume im Kiez. Die charakteristische Staffelung aus Wohnnutzung, infrastruktureller Elemente wie die Stralauer Allee, dem ehemaligen Hafengebiet sowie der Spree stellt sich als räumliche Barriere dar, die den direkten Bezug des Wohnquartiers zum Wasser erschwert.

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Freitag, 4 Februar, 2011

Nach dem Umzug – Was wird aus dem ZAPF-Areal?

Dass die Firma ZAPF-Umzüge einen Standortwechsel plant, ist seit längerem bekannt. Nun gibt es die ersten Entwürfe für eine etwaige Umnutzung des Spreegrundstückes an der Köpenickerstraße 14.

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Freitag, 28 Januar, 2011

Der Kran, Erbe der Industrialisierung, als Symbol der Stadt

Ein sanierter Kran vor der Fernsehwerft. Auch gegenüber steht ein Kran, der vielleicht nicht erhalten bleibt

Wenn man entlang des Osthafens spaziert, fallen einem die Überreste der damaligen Zeit und deren Arbeitsfeld sofort ins Auge. So schiebt sich der einzige Kran, der dort noch steht, in den Vordergrund; vor das neue Gebäude. Sein Erhalt wurde vom europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert.

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Stadtplatz als Bühne - oder: Was Berlin vom „stadspodium“ in Rotterdam lernen kann

Das Problem vieler öffentlicher Flächen in Städten überall auf dem Globus ist oftmals nicht eine schlechte Lage irgendwo außerhalb, im Grenzgebiet zwischen Stadt und Umland. Zumeist ist eine angemessene Nutzung schlichtweg nicht möglich, da keine Funktion mit ihm verknüpft ist. So existieren diese Orte in den Köpfen der lokalen Bevölkerung gar nicht. Selbst wenn diese Orte zentrale Flächen in den Herzen der Städte besetzen.

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Donnerstag, 27 Januar, 2011

Für ein neues Verständnis von Stadtentwicklung

Man kann alles schaffen!

Stadtentwicklung ist ein komplexer Prozess: aufgrund zeitlicher und finanzieller Vorgaben und der großen Anzahl von Akteuren ergeben sich unweigerlich vielfältige Probleme. Dabei sehen sich die Stadtentwicklungsbehörden oft zwischen den Interessen der Investoren, die das Geld mitbringen, und der Bewohner, die dort leben oder das Gebiet nutzen, zerrieben. So beruht das Gelingen eines städtebaulichen Projektes auf der erfolgreichen Abwägung der Interessenlagen. Ohne Einbezug der Bevölkerung kann es zu keiner nachhaltigen Planung kommen, doch ohne Investoren kann Stadtentwicklung oft nicht finanziert werden.

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Umnutzung des Flusshafens Bassin d’Austerlitz in Strasbourg zum vielfältigen Stadtquartier

Der ehemalige Seegmüller Speicher wurde zur Grande Bibliothèque

Das Bassin d’Austerlitz ist ein ehemaliges Hafenareal am Rhein im französischen Strasbourg, das schon Angèle Launay in ihrem Beitrag "Pantin, ein Vorort im Nord-Osten von Paris am Canal de l’ Ourqc" erwähnt hat, und ich während eines Stadtbesuchs 2009 angeschaut habe. Hier an einem Seitenarm des Flusses, der in die Stadt bis nahe ans Zentrum hineinragt, standen bis vor wenigen Jahren große Getreidesilos und Speichergebäude. Nach der Schließung des Hafens lagen die Flächen und Gebäude brach. Das Areal bildet einen Korridor zwischen Innenstadt und Rhein, wo 2004 die neue, symbolträchtige Fußgängerbrücke „Passerelle des deux Rives“ eröffnet wurde, welche seither die deutsche Stadt Kehl mit Strasbourg verbindet. An beiden Uferseiten fand damals auch eine binationale Landesgartenschau statt, deren Anlagen heute eine weitläufige Parklandschaft bilden und beide Städte näher zusammen sowie an den Fluss gerückt haben. Das Bassin d’ Austerlitz ist hier ein Idealer Trittstein um die Anbindung des Strasbourger Zentrums an den Rhein zu vollenden. Um dieses Potential zu nutzen und das Areal wiederzubeleben, wurde nun damit begonnen das Hafenbecken und die angrenzenden Flächen umzugestalten sowie neue Nutzungen unterzubringen. Anstatt, wie häufig bei solchen Projekten, sind nicht nur Bürokomplexe entstanden, sondern ein ausgewogen gemischt genutztes Quartier.

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Freitag, 7 Januar, 2011

Baden an der "Kot" d’Azur

Badeschiff Berlin für den Winterbetrieb umfunktioniert zur Sauna

Es ist Sommer. Die Sonne scheint. Eine leichte Brise macht die Hitze erträglich. In den Hängematten und unter Sonnensegeln dösen sonst gestresste Großstädter vor sich hin. Im Sand des Strandes spielt eine Gruppe junger Männer Frisbee. Beobachtet werden sie dabei von einer Gruppe spanischer Touristinnen, welche sich an der Beachbar positioniert haben und exotische Cocktails zu sich nehmen. Im Schatten der Bar sitzt ein Mann Mitte Dreißig, sein MacBook auf den Knien. Die entspannte Reggae-Beats, die sich von irgendwo her über den Strand legen verstärken die hier vorherrschende relaxte Urlaubsstimmung.

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Pantin, ein Vorort im Nord-Osten von Paris am Canal de l’Ourqc

Berlin, Straulauer Allee, Oktober 2010 und Pantin, Oktober 2009

Auf dem Weg vom Herzen von Paris bis nach Pantin finden sich ähnliche städtische Besonderheiten wie in dem Gebiet der Oberen Stadtspree in Berlin. Beispielsweise es kommt zu Überschneidungen vergleichbarer Wegesysteme: Schienen (S-Bahn), Straßen und Schifffahrtswege.

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Low budget - high culture!

Brachflächen auf Zeit gehören zu Städten wie der Schnee zum Winter. Die Nutzungsmöglichkeiten reichen dabei vom Apothekergarten bis zum Hundeauslaufplatz.

Doch Brachflächen können noch viel mehr. Da ihre reelle Nutzung zumeist erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgt, besteht bis dato die Möglichkeit diese Flächen zu äußerst niedrigen Preisen zu verpachten, da kein Verwertungsdruck reelle Marktpreise einfordert. Auch im Bereich der Oberen Stadtspree, dort wo die Stadtteile Kreuzberg, Friedrichshain und Treptow in Berlin aufeinandertreffen, befinden sich einige solcher Flächen.

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Ecocities

Andy Spain, Arch Daily

Ich möchte die Frage in den Raum stellen, wie Architekten und Urban Designer sich den Planungen für ein so großes Gebiet wie das der Oberen Stadtspree in Berlin nähern können. Was ist unsere Rolle bei der Gestaltung eines neuen Stadtteils? Bedeutet es, ungünstige Kompromisse einzugehen, die sich aus der Diskussion mit den unterschiedlichen Akteuren des Projekts ergeben? Oder sollten wir nicht damit beginnen, einem kühnen Denkansatz Raum zu geben?

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Zur Bedeutung der Oberen Stadtspree als Imageträger für Berlin

JR_mauer.jpg

Ist die Spree und ihr Ufer wirklich bedeutend für Berlin?

Die Obere Stadtspree ist in den letzten Jahren wahrscheinlich nahezu jedem Berliner zu Ohr gekommen, wenn auch unter einem anderen, viel griffigeren Namen. Vielen Kreuzbergern und Friedrichshainern ist dieses Wort ja eher unsympathisch und daher gibt es bekannterweise eine lebendige und medienwirksam geführte Debatte um den Flussabschnitt in Berlins Osten.

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Donnerstag, 6 Januar, 2011

High Line

Flanieren einmal anders...2009 eröffnete mitten in New York ein Park auf Stelzen, der sogenannte "High Line" Park. Die Stadtbewohner bewegen sich hier zwischen Häuserschluchten durch Blumenwiesen und Birkenwäldchen. Auf über 2,5 km erstreckt sich das neue Grün und folgt der ehemaligen Hochbahn vom Meatpacking District bis zur 34. Straße.

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