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U-Lab Weblog

Donnerstag, 31 März, 2016

Von Berlin und seinen Vorstädten - Siedlungen im suburbanen Raum

Die Auseinandersetzung mit der Wohnraumverknappung Berlins, der Gentrifizierung und der Suche nach alternativen Wohnformen ist kein Phänomen des 21. Jahrhunderts. Begründet im aktuellen Wohnraummangel in Berlin, sucht die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt zusammen mit anderen Planungsbeteiligten nach Leitlinien für anstehende Wohnungsneubauprojekte. Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin prognostiziert einen Bevölkerungsanstieg auf 3,8 Millionen Menschen, 7,5% mehr als aktuell – wie kann Berlin diesen Zuwachs auffangen?

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Montag, 29 Februar, 2016

Zukunft Stadtentwicklung – Neuer Wohnraum für das Gensinger Viertel

Das Interview mit Frank Hempel, Projektleiter des Bauvorhabens von NCC, nördlich der Gensinger Straße 103, rundet die Gesprächsreihe über das Gensinger Viertel ab. Frank Hempel sieht in den neuen Wohnungsbau-Projekten eine Stärkung des Quartiers, wodurch sich zukünftig mehr Einzelhandel in diesem Quartier ansiedeln könnte.

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Die Brachfläche nördlich der Gensinger Straße 103, hier entstehen 223 neue Wohneinheiten, © Lorenz Krauth, Jan. 2016

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Donnerstag, 25 Februar, 2016

Ein Gespräch über die soziale Infrastruktur im Gensinger Viertel

Das Interview mit Agnes Ludwig, tätig in der Falkenburg, blickt aus der Perspektive der jüngsten Generation auf die Stadtentwicklung im Gensinger Viertel. Wie auch Paul Stock sieht Agnes Ludwig viele Probleme im Kiez und betont, wie wichtig die Förderung der sozialen Infrastruktur für junge Menschen aus sozial schwächeren Umfeldern ist. Zudem erweist sich das Neubauprojekt Kalinka aus ihrer Sicht als eine Kontroverse, die Chancen, aber auch Gefahren für die Entwicklung des Gensinger Viertels in sich birgt.

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Donnerstag, 21 Januar, 2016

Rückblick und Ausblick, Ein Gespräch über die Entstehung des Gensinger Viertels bis heute und darüber hinaus

Während im Austausch mit Herrn Kreins und Herrn Stock vor allem aktuelle Prozesse im Gensinger Viertel thematisiert wurden, spreche ich mit Herrn Radke vom Fachbereich Stadtplanung des Bezirksamts Lichtenberg, ausführlich über den historischen Werdegang des Quartiers - über die Entstehung in den 1970er Jahren, über Projekte nach der Wende und über einige Tendenzen der Gegenwart.

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Montag, 18 Januar, 2016

Das Gensinger Viertel - ein Quartier mit Identität?

Ole Kreins, Abgeordneter im Lichtenberger Wahlkreis 5 – Friedrichsfelde kommt in der Gesprächsreihe über die Entwicklungen im Gensinger Viertel nach Paul Stock als Zweiter zu Wort. Während sich beide darüber einig sind, dass die Insel-Situation des Gebiets problematisch ist, sieht Ole Kreins vor Ort weitere Defizite, wie das Fehlen eines Nahversorgers für den täglichen Bedarf. Identität ist ein wichtiges Schlagwort, das im Gespräch mit ihm immer wieder fällt. Sie scheint dem Gensinger Viertel aus verschiedenen Gründen zu fehlen.

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Mittwoch, 13 Januar, 2016

Wie eine Insel in der Stadt...

Gewerbegebiet Herzbergstraße, Lichtenberg  © Chaplain, Klokova, Tiberti, November 2015
Gewerbegebiet Herzbergstraße, Lichtenberg © Chaplain, Klokova, Tiberti, November 2015

Bei unserer Erkundung des Gewerbegebiets Herzbergstraße in Lichtenberg fällt schnell auf: Es ist nicht alles so wie es scheint.

Einerseits erweckt das Gebiet erstmal einen eher verlassenen und ungepflegten, durch Zäune bestimmten Eindruck. Andererseits erkennt man nach näherem Erkunden, dass es doch weit mehr zu entdecken gibt.

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Mittwoch, 6 Januar, 2016

Interview mit Paul Stock über die Entwicklungen im Gensinger Viertel

Im Gespräch mit dem Sozialarbeiter Paul Stock werden Aspekte, welche auch aus Sicht der Stadtentwicklung interessant sind, besonders deutlich. Hierzu gehören die starke Nutzungsbegrenzung auf das Wohnen und die damit verbundenen Konsequenzen für Kinder, Jugendliche und Senioren, die räumliche Isolation des Quartiers und die Herausforderung, verschiedene sozialen Schichten im Gensinger Viertel zu vereinen.

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Montag, 14 Dezember, 2015

Auf der Suche nach dem Urbanen im Gensinger Viertel

Das Gensinger Viertel liegt durch S-Bahntrassen im Norden und Osten, der Schnellstraße Alt-Friedrichsfelde im Süden und der Rhinstraße im Westen isoliert von seiner Umgebung im Lichtenberger Stadtteil Friedrichsfelde an der Grenze zu Marzahn.

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Das Gensinger Viertel, © Lorenz Krauth, Jan. 2016

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Mittwoch, 17 April, 2013

Ephemere Strukturen – ein Flüchtigkeitsfehler in der Stadtentwicklung?

Diagramm „Prozessverlauf ephemerer Strukturen“

Temporären Nutzungen, Zwischennutzungen, Interventionen im öffentlichen Raum kurz ephemeren Strukturen haftet immer etwas Anarchistisches und Unplanbares an. Ein wenig klingt das alles nach einer Art Provisorium, wenn nicht gar nach Spekulation auf eine irgendwann einmal Einzug haltende vermeintlich bessere Zukunft, für die man sich Handlungsoptionen offen halten muss, aber so lange kann man ja mal.., ja was?...zwischennutzen.

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Wer macht Lichtenberg? Was passiert wenn Planung und Realität sich widersprechen?

Übersichtskarte zu dem Gelände der ehemaligen Konsumgenossenschaft. Eigene Darstellung.

Im Ortsteil Lichtenberg, genauer auf dem Gelände der ehemaligen Konsumgenossenschaft an der Josef-Orlopp-Straße Ecke Ruschestraße, stellt sich seit den frühen 1990ern die Frage nach einer Nachnutzung für die denkmalgeschützten Fabrikgebäude. Nicht nur die Gebäude stehen überwiegend leer und verfallen, auch die Umgebung vermittelt mit Baustellen und Bauzäunen einen maroden Charme; und das obwohl eine steigende Nachfragewelle nach Wohnraum, Ateliers und Werkstätten aus den angrenzenden Innenstadtbezirken nach Lichtenberg schwappt.

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Montag, 15 April, 2013

La batte - Ein ephemeres Konsumereignis schafft die Identität des Ortes

Lüttich 1968, eine belgische Stadt die in seinen formalen Ausprägungen maßgeblich aus der Zeit des Kohleabbau und der Stahlproduktion hervorgeht, wird weit über seine Stadtgrenzen hinaus zum Wochenendziel von Shoppingtouristen. Die damals neu erschlossene Marktkultur wird zum Zukunftsfaktor für Lüttich, dass in der Stahlkrise einem absehbaren Ende des Tagebauwesens entgegensieht.

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Donnerstag, 3 November, 2011

Das Planunglabor und seine Studierende gewinnen beim "Ideenaufruf Kreuzberger Ufer"

Das Planunglabor und seine Studierende gewinnen beim "Ideenaufruf Kreuzberger Ufer" durch hohe Qualität in der analytischen Arbeit sowie der sensiblen Herangehensweise im Umgang mit dem Spreeraum!

Das Projekt „StadtspreeKiezspree“ verfolgte Ansatz, den Spreeraum konsequent vom Wasser aus zu denken und zu entwickeln sowie die Realisierbarkeit der Einzelmaßnahmen überzeugte die Jurys.

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Mittwoch, 19 Oktober, 2011

U-Lab goes to Istanbul

Der Bosporus

Im Juli 2011 folgte das Planungslabor der Einladung der Beykent Universität nach Istanbul. Ziel des einwöchigen Workshops war der Austausch von west/östlichen Architekturansichten in Form eines Wettbewerbs, der sich mit der Vorort Situation des alten Stadtviertels Galata beschäftigte. An dem Workshop beteiligten sich Studierendengruppen aus verschiedenen Teilen der Türkei. Das U-Lab Team war die einzige europäische Gruppe.

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Montag, 5 September, 2011

Rudolfkiez – Eine Insel inmitten der Stadt

Rudolfplatz

Im Berliner Bezirk Friedrichhain liegt, eingebettet zwischen Stadtbahn, S-Bahnring und Spree, der Rudolfkiez. Durch die Bahnhöfe Ostkreuz und Warschauer Straße sowie über die Stralauer Allee ist der Kiez hervorragend an die Innenstadtbereiche Berlins angeschlossen. Jedoch stellen eben diese Infrastruktursysteme auch eine Barriere dar, welche den Kiez räumlich wie auch funktional von seiner Umgebung abschneidet. In seiner Bebauung ist der Kiez stark von der Industrialisierung geprägt. Die „Osram-Werke“ in der heutigen Oberbaumcity und der benachbarte Osthafen bildeten über Jahrzehnte hinweg den Lebensmittelpunkt der hier ansässigen Bewohner. Diese arbeiteten bis zu dessen Schließung nach der deutschen Wiedervereinigung zu großen Teilen in dem Werk.

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Freitag, 26 August, 2011

Berlin Wall Brownfields

Even though most cities have brownfield sites of different sorts, few have anything as unique and complex as the former Berlin Wall. For many years, the infamous division influenced the way in which the two cities of East and West Berlin grew. Since the fall of the Wall, the land that it occupied has continued to play an important role in the development of the reunited Berlin. Once used as a structure of separation, the Berlin Wall brownfields are sites with high potential for urban regeneration and symbolic reunification.

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Next Door Neighbour Transformation - Rummelsburger Bucht

Rummelsburger Bucht

Just across the train tracks, directly east from Obere Stadtspree lies a development called Rummelsburger Bucht, offering a completely new inner city river area. Yet 15 years ago, the two areas were very much alike, consisting mainly of industrial brownfield sites. The Rummelsburger Bucht was much easier to develop as it is a somewhat isolated bay, due to elevated train lines, with little activity because of to the heavily polluted water and with a much more human-scale master plan compared to the Obere Stadtspree. So there was much less public opposition against its redevelopment.

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Montag, 20 Juni, 2011

Kiezspree

Barrieren

Im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaften am 28.05.2011 wurde zu einer öffentlichen Diskussion mit Vertretern der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Planungsbeteiligten und Fachexperten zum Thema Obere Stadtspree geladen. Studierende der TU Berlin präsentierten in Kooperation mit der University of the Witwatersrand verschiedene Konzepte zum zukünftigen Stadtumbau.

Nachfolgend wird der Themenkomplex der angrenzenden Kieze und ihre Beziehung zur Spree erörtert.

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Das Web 2.0 als neues planerisches Werkzeug

Mit der Entwicklung des sogenannten Web 2.0 entstanden neue Möglichkeiten für Bürgerpartizipation in der Gesellschaft.

Obwohl verstärkt Anzeichen einer ‚digitalen Spaltung’ deutlich werden, wird das Web 2.0 immer beliebter als Informations- und Kommunikationswerkzeug, vor allem in großen Städten. Deshalb ist das Web 2.0 ein innovatives und wichtiges Thema für Planer und Designer.

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Montag, 18 April, 2011

StadtspreeKiezspree - Konzept

StadtspreeKiezspree - Logo

Das Konzept "StadtspreeKiezspree" ist im Wintersemester 2010/11 im Rahmen des Planungslabors "Urban Research and Design Laboratory" an der Technischen Universität Berlin entstanden. Als Kooperationsprojekt hat das Planungslabor in integrativen Veranstaltungen zusammen mit Studierenden, Planungsbeteiligten, externen Fachleuten und lokalen Akteuren den Spreeraum im Bereich der Oberen Stadtspree in Berlin auf seine räumliche und gesellschaftliche Konfiguration sowie seine Potentiale für die Stadtentwicklung untersucht.

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StadtspreeKiezspree - Herangehensweise

Die intensive Beschäftigung mit dem Gebiet der Oberen Stadtspree stand von Anfang an im Mittelpunkt der Konzeptfindung. Im November 2010 hat das Design-Team ausgewählte Teilbereiche 24 Stunden lang anhand von Photoserien und Filmaufnahmen näher untersucht und dokumentiert.

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