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Arbeitsformate

Das Planungslabor – ein Studienreformprojekt

Zur Stärkung der Kooperationsarbeit und zur Förderung der gesteckten Lern- und Arbeitsziele hat das Planungslabor eine Reihe von dialogischen Formaten entwickelt, welche die Arbeitsweise des Planungslabors maßgeblich bestimmen.

Feldforschung: Raum verstehen und Handlungsansätze bilden

Ausgangspunkt der Projektarbeit ist die Untersuchung des Projektgebiets aus einer räumlichen, funktionalen und sozialen Perspektive. Hierbei steht die Frage im Mittelpunkt, wie die vorgefundene Situation im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung zu bewerten ist und inwiefern sie für die weiterführende Planung herangezogen werden kann.

Learning Dialogue: Ansätze verstehen und Ideen generieren

Kooperationspartner, Experten, Planungs- involvierte, Lehrende, Studierende und die Öffentlichkeit diskutieren städtebauliche Entwicklungen und Projektvorschläge anhand realer Handlungsräume in der Stadt. Im Dialog werden gemeinsame Ziele identifiziert und Handlungsstrategien erarbeitet.

Runder Tisch: Wissen vertiefen und Partnerschaften bilden

Als ein “Peer-Learning”-Ansatz in Gruppen mit Studierenden und Kooperationspartnern dient dieses auf dem Learning Dialogue aufbauende Format dem Wissensaustausch zu konkreten Themen in einem kleinen Arbeitskreis. So werden beispielsweise Forschungsergebnisse und Planungsstrategien der Projektarbeit mit eingeladenen Experten an der Technischen Universität diskutiert.

VorOrtLabor: Synergien bilden und Gemeinschaften stärken

Zur Überprüfung und Rückkoppelung der Laboransätze werden Aktionen vor Ort durchgeführt. Durch Planungsworkshops und räumliche Interventionen können Strategien und Forschungsergebnisse unmittelbar im Planungsgebiet erprobt und ein Kommunikationsprozess mit der lokalen Bevölkerung angestoßen werden.

Einsatz Neuer Medien: Kommunikation generieren und Wissen aufbauen

Um eine effiziente Kommunikation mit außeruniversitären Partnern sowie der Öffentlichkeit anzuregen, fördert das Planungslabor verstärkt das Prinzip des E-Learning als innovative Lehr- und Lernform. Der „U-Lab Weblog“ unterstützt dieses Anliegen und intensiviert den Austausch von Information. Relevante Ergebnisse werden zeitnah zur Verfügung gestellt und zur Diskussion gestellt. Überdies gewährleistet ein Onlinearchiv einen Zugriff auf Materialien zu Planungsprozessen.

Internationales Netzwerk: Erfahrungen austauschen und Wissen weitergeben

Ein breites Netzwerk ermöglicht die Reflexion des Laborkonzepts. Erfahrungen, die während der Laborarbeit in Berlin gesammelt werden, können auf nationaler und internationaler Ebene weiter diskutiert werden. Bisher geschah dies im Rahmen von Städtebauworkshops in Chile (März 2011), der Türkei (Istanbul, Juni 2011) sowie Deutschland (Bremerhaven, Juni 2011), zu denen das Planungslabor eingeladen war.


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