Follow
     
view in english

Philosophie des U-Lab

Das Planungslabor – ein Studienreformprojekt

Das Planungslabor „Urban Research and Design Laboratory” wurde im Jahr 2010 an der Technischen Universität Berlin initiiert. Es vollzieht über das Modell der dialogischen Formate einen Brückenschlag zwischen Lehre, Forschung und Praxis, reagiert so auf die Forderungen nach studienfachübergreifender Projektarbeit und fallstudienbasierter sowie handlungsorientierter Arbeitsweise in der Ausbildung zukünftiger Stadtplaner, Städtebauer und Architekten. Durch die enge Zusammenarbeit mit sämtlichen an den Planungsvorhaben beteiligten Akteuren leistet das U-Lab einen Beitrag zur Erforschung und Entwicklung von Handlungsansätzen für die partizipativen Gestaltung des urbanen Raums. Den Studierenden wird durch die kooperativen Arbeitsformate die Möglichkeit eröffnet, sich mit der Komplexität ihrer zukünftigen Aufgaben und Handlungsfelder zu beschäftigen und eine integrative und kooperative Arbeitsweise bereits im Studium zu erlernen.

Darüber hinaus wird dank der schwerpunktmäßigen Begleitung von Planungsvorhaben an sensiblen Standorten und komplexen Planungsprozessen der immer dringlichere Wissenstransfer zwischen universitären und außeruniversitären Partnern gefördert.

U-Lab

In der ersten Aufbauphase hat sich das Netzwerk von Kooperationspartnern und Ansprechpartnern aus der Verwaltung sowie der Planungspraxis etabliert. Erste gemeinschaftliche Projektvorhaben mit Publikationen und Wettbewerben konnten erfolgreichen abgeschlossen werden. Dadurch hat sich das Planungslabor „Urban Research and Design Laboratory” als relevanter Ansprechpartner für die Realisierung von Kooperationsprojekten zwischen Hochschule, Verwaltung, Quartiersebene und dem Kreis der an der städtebaulichen Planung Involvierten positioniert.

Für die zukünftige Arbeit des Planungslabors liegt der Schwerpunkt auf Beiträgen zu langfristiger Forschung an Planungsprozessen im Bereich von spezifischen Themen wie dem städtischen Wohnen oder der Entwicklung von Zwischennutzungen. Außerdem wird der Fokus auf die Sicherung des Ansatzes von Veranstaltungen außerhalb des universitären Rahmens – den VorOrtLaboren – gelegt, welche über das universitätseigene Förderbudget hinausgehen. Diese Veranstaltungen ermöglichen, Strategien und Forschungsergebnisse in Planungsworkshops und räumlichen Interventionen direkt im Planungsgebiet zu erproben und einen Kommunikationsprozess zwischen Planungsbeteiligten und der lokalen Bevölkerung sowie der interessierten (Fach-)Öffentlichkeit anzustoßen. Zentrale Ergebnisse sollen in Symposien sowie einer Publikationsreihe kumuliert und präsentiert werden. Ferner soll die Begleitung von Projekten über den zeitlichen Rahmen von universitären Lehrveranstaltungen hinaus gewährleistet werden.


1211109876543210