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Rudolfkiez – Eine Insel inmitten der Stadt

05. September 2011
von Marcus Jeutner
Rudolfplatz

Im Berliner Bezirk Friedrichhain liegt, eingebettet zwischen Stadtbahn, S-Bahnring und Spree, der Rudolfkiez. Durch die Bahnhöfe Ostkreuz und Warschauer Straße sowie über die Stralauer Allee ist der Kiez hervorragend an die Innenstadtbereiche Berlins angeschlossen. Jedoch stellen eben diese Infrastruktursysteme auch eine Barriere dar, welche den Kiez räumlich wie auch funktional von seiner Umgebung abschneidet. In seiner Bebauung ist der Kiez stark von der Industrialisierung geprägt. Die „Osram-Werke“ in der heutigen Oberbaumcity und der benachbarte Osthafen bildeten über Jahrzehnte hinweg den Lebensmittelpunkt der hier ansässigen Bewohner. Diese arbeiteten bis zu dessen Schließung nach der deutschen Wiedervereinigung zu großen Teilen in dem Werk.

Berlin Wall Brownfields

26. August 2011
von Andres Felipe, Daniel Cibis

Even though most cities have brownfield sites of different sorts, few have anything as unique and complex as the former Berlin Wall. For many years, the infamous division influenced the way in which the two cities of East and West Berlin grew. Since the fall of the Wall, the land that it occupied has continued to play an important role in the development of the reunited Berlin. Once used as a structure of separation, the Berlin Wall brownfields are sites with high potential for urban regeneration and symbolic reunification.

Next Door Neighbour Transformation - Rummelsburger Bucht

26. August 2011
von Holly Au
Rummelsburger Bucht
© Senatsverwaltung für Stadtentwicklung

Just across the train tracks, directly east from Obere Stadtspree lies a development called Rummelsburger Bucht, offering a completely new inner city river area. Yet 15 years ago, the two areas were very much alike, consisting mainly of industrial brownfield sites. The Rummelsburger Bucht was much easier to develop as it is a somewhat isolated bay, due to elevated train lines, with little activity because of to the heavily polluted water and with a much more human-scale master plan compared to the Obere Stadtspree. So there was much less public opposition against its redevelopment.

Kiezspree

20. June 2011
von Johannes Hipp, Marcus Jeutner zum Thema Berlin, Obere Stadtspree, Öffentlicher Raum, StadtspreeKiezspree
Barrieren

Im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaften am 28.05.2011 wurde zu einer öffentlichen Diskussion mit Vertretern der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Planungsbeteiligten und Fachexperten zum Thema Obere Stadtspree geladen. Studierende der TU Berlin präsentierten in Kooperation mit der University of the Witwatersrand verschiedene Konzepte zum zukünftigen Stadtumbau.

Nachfolgend wird der Themenkomplex der angrenzenden Kieze und ihre Beziehung zur Spree erörtert.

Das Web 2.0 als neues planerisches Werkzeug

20. June 2011
von Angèle Launay

Mit der Entwicklung des sogenannten Web 2.0 entstanden neue Möglichkeiten für Bürgerpartizipation in der Gesellschaft.

Obwohl verstärkt Anzeichen einer ‚digitalen Spaltung’ deutlich werden, wird das Web 2.0 immer beliebter als Informations- und Kommunikationswerkzeug, vor allem in großen Städten. Deshalb ist das Web 2.0 ein innovatives und wichtiges Thema für Planer und Designer.

In Frankreich hat die Stiftung für das Internet der neuen Generation (FING) 2007 in Kooperation mit den Bezirken ein Programm über den Einfluss der neuen Medien in der Stadtentwicklung und Stadtplanung gestartet. Die Grundidee war die Demokratisierung von digitalen Technologien. Mit dem Programmnamen „La ville 2.0“ (Die Stadt 2.0) wird deutlich, dass es sich um ein Konzept handelt, für das die neuen Medien von zentralem Stellenwert sind. Aus der Anwendung digitaler Informations- und Kommunikationstechnologie sollen neue Verständnisse über Verhaltensweisen der Menschen im urbanen Raum und notwendige Angebote erwachsen – und damit eine andere Art der Stadtentwicklungspolitik initiiert werden.


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