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Design Studio WS 2011/12: Nordneukölln

Planungspraktisches Beispiel 2

Im Wintersemester 2011/12 wird sich das Planungslabor mit Nordneukölln in Berlin, beschäftigen.

In integrativen Veranstaltungen mit Planungsbeteiligten undAkteuren werden sowohl die Randflächen des Tempelhofer Feldes als auch die Karl-Marx-Straße auf ihre räumlichen und gesellschaftlichen Konfigurationen und deren Potentiale für eine Stadt- und Quartiersentwicklung sowie einen funktionsgemischten innerstädtischen Wohnungsbau evaluiert. Zu den Arbeitsfeldern gehören dabei die Bestandsaufnahme von sozial-räumlichen Strukturen im Gebiet, die Teilnahme an kooperativen Planungsworkshops mit Planungsbeteiligten und das Mitwirken am VorortLaborNordneukölln. Ziel des Entwurfsprojekts ist die Entwicklung von Handlungskonzepten, Rahmenplanungen und die Auseinandersetzung mit typologischen und funktionalen Mischkonzepten für städtisches Wohnen und Gewerbe. Über die entwurflichen Leistungen hinaus wird sich das Labor Nordeukölln mit dem Standort und den Themenfeldern sowohl in Forschungsarbeiten als auch bei der Erprobung neuer Medien, wie z.B. Blogs und Wikis, während der praxisbezogenen Projektarbeit beschäftigen.

Die Veranstaltung richtet sich an Studierende der Masterstudiengänge Architektur, Urban Design, Stadt- und Regionalplanung und Landschaftsarchitektur.

Kooperationspartner

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Katharina Rohde, Quartiersmanagement Schillerpromenade, Ulla Luther, DAZ, Tempelhof Projekt GmbH, Aktion Karl-Marx-Straße, Institut für Stadt- und Regionalplanung TU Berlin, TEAS FU Berlin

Research Studio: Neuköllner Geschäfte

Inszenierungen von Potentialen kultureller Vielfalt

In Neukölln leben Menschen aus 160 verschiedenen Nationen. Diese kulturelle Vielfaltbirgt Herausforderungen für den lokalen Standort und das Zusammenleben vieler Menschen.Gleichzeitig bringt diese Vielfalt auch viele Potentiale mit sich: kulturell, sozial,räumlich und wirtschaftlich. Und genau diese Potentiale aufzudecken, sichtbar und damitnachhaltig für den lokalen Standort nutzbar zu machen, ist die Aufgabe und das Ziel derNeuköllner Geschäfte. Ausgangspunkt des Projektes ist das ethnische Unternehmertumdes Bezirks, mit dem Fokus auf die Karl-Marx-Straße. Am Beispiel ethnischer Ökonomiengilt es, folgendes zu erforschen und daraus Potentiale für den lokalen Standort zu formulieren:

  • die Besonderheiten und Eigenheiten der Kulturen
  • die Bedeutung des sozialen Zusammenhalts in den Kulturen
  • ihre wirtschaftlichen Konzepte und ihre Art und Weise des „Geschäfte machen“
  • und der Ausdruck all dessen im Räumlichen: wie wird der Geschäftsraum gestaltet, genutztund öffentlicher Raum angeeignet? Im Vergleich hierzu, wie funktioniert das Geschäftemachen in den Heimatländern?

Neuköllner Geschäfte ist ein Projekt von Katharina Rohde in Kooperation mit dem Planungslabor der TU Berlin.Gefördert im Aktionärsfond der Aktion KMS!


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